:lupovet

BARF / BAPF

 :lupovet setzt auf "BAPF", weil der Hund dauerhaft stabiler wird. 

Das bewährte BAPF - Konzept mit gesund erhaltender Eiweiss-/Proteinstruktur

...praktisch UND biologisch vollwertig...


Vorteile des Lupovet-BAPFen / Proteinbiochemische Untersuchungen
von Rohstoff und Endprodukten im Vergleich


Eine zunehmende Haut- und Darmempfindlichkeit der Hunde ist seit Jahrzehnten tierärztlicherseits objektiv festzustellen. Warum ist das so?!

Sollten Sie, lieber Besucher, verstehen wollen, welche Sachzusammenhänge für diese Empfindlichkeitszunahme als ursächlich anzusehen sind, lassen Sie uns hier ein wenig Wissenschaft schnuppern. Nach jeder Nahrungsaufnahme erfolgt eine moderate "normale" Entzündung im Körper, da JEDES aufgenommene Protein mehr oder weniger körperfremd ist. Es ist zudem um so fremder, da in der Natur nicht vorkommend, desto mehr physikalische/chemische Kräfte es -biochemisch messbar- zerlegen.

Diese Kräfte minimiert das aQuapressen.

Man kann mit der tierärztlich üblichen indirekten Patientenserologie ( = Nachweis der immunologisch möglichweise aberrant agierenden Antikörperfraktionen,(Seiten1, 2 ) möglicherweise futterbedingte Ursachen an immer wiederkehrenden Haut- und Darmroblemen versuchen zu beweisen.

Zudem kann man dies mittels biochemischem Vergleich der Proteinstrukturen/-größen vor und nach der Endverarbeitung direkte Ursachenforchung machen. Ein objektivierendes Verfahren für Proteinveränderungen stellt dabei u.a. die SDS-PolyAcrylamidGelElektrophorese (PAGE) dar.  Siehe dazu hier.

Den ernährungsphysiologischen Gold-Standard stellt rohes (z.B. wie hier Lamm-) Fleisch dar (Bande 1). Nach dem drucklosen Kochen des Fleisches ergibt sich das Bild der Bande 2, das auch in Bande 4 nach dem aQuapressen erhalten bleibt. Dies ist ein deutlicher Beleg, dass selbst in dieser sensiblen Methode keine Proteinveränderungen durch das aQuapress-Verfahren von Lupovet nachweisbar sind. Damit ist es für den Körper aber auch nicht so stark nötig, das Aufgenommene immunologisch intensiver zu untersuchen: der Körper wird weniger irritiert. Das ist gut so, da der Darm/die Haut grundlegend stabilisierter und damit toleranter gegenüber "Fütterungsausrutschern" wird. 

Drucklos Gekochtes ist demnach gleichartig verändert wie aQuapressed Futter. Das ist bezüglich allergisierender Wirkungen der Futterqualitäten ein beruhigender, ermunternder Befund, der unsere dauerhaft positiven klinischen Erfahrungen erstmalig proteinbiochemisch und damit nach einer anerkannt wissenschaftlichen Methode bestätigt. Weitere Untersuchungen laufen, diese grundsätzliche Aussage zu spezifizieren.

Lesen Sie auch, über welche Erfahrungen unsere Kunden seit Jahren berichten und lernen Sie unsere bewusst (zu?!) ausführlich gestaltete Seiten kennen, Ihnen viel Spass dabei :-)

 

Nachteile Lupovet-BAPFen

Lassen Sie sie uns ggf. per Live-Chat, E-Mail oder telefonisch wissen smile
Wir würden uns ihnen als tierärztliche Herausforderung am Individuum stellen...

Uns fallen nämlich grad keine mehr ein smile   ... auf der richtigen Fährte eben.


barf oder bapf


BARF = Biologically Appropriate Raw Food
(Biologisch-artgerechtes rohes Futter)
und / oder BAPF = Biologically Appropriate Pressed Food
(Biologisch-artgerechtes aQua Press-Futter der Lupovet)

 

 

 

aus tierärztlicher Sicht

 

Der Begriff "BARF" stammt aus den USA, wo die Abkürzung „BARF“ ürsprünglich für „Born Again .... Raw Feeders“ stand, was übersetzt soviel wie „wiedergeborene Rohfütterer“ bedeutet. Dann folgte ein Bedeutungswandel und die Abkürzung BARF stand für „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter). Im Deutschen wurde schließlich irgendwann von Anhängern dieser Fütterungsmethode die Bedeutung „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ angenommen. Den Begriff "BAPF" (Biologically Appropriate Pressed Food = Biologisch-artgerechtes aQuaPress-Futter haben wir geprägt, um einerseits die ernährungsphysiologische Nähe zum (an sich optimalen) BARFen herauszustellen, andererseits die hygienschen Vorteile.

 

Vorteile BARF

barfoderbapf

  • das gute Gefühl, selber das „Beste, artgerecht“ für seinen Hund zu geben

  • genaue Kenntnis über die Zusammensetzung des Futters zu haben

  • leicht verdaulich, daher geringere Kotmengen, zumindest wenn Kohlenhydrat-Träger gekocht=aufgeschlossen sind!

  • evtl. Verbesserung des Haarkleides u. Stabilisierung des Magen-Darm-Trakts

  • Naturbelassenheit der Inhaltsstoffe = Gold-Standard

 

 

Nachteile BARF

  • nicht bedarfsgerechte Zusammensetzung der hochkomplexen Futterration ist leicht möglich

  • Gefahr der Über- oder Unterversorgung mit Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und daraus resultierende Erkrankungen oder Verstärkung ggf. bereits vorhandener Abweichungen von den Normserumwerten

  • Verletzungsgefahr durch Knochen (Zahnfrakturen, Darmverletzungen) und Trachealringe (können sich über Zungengrund schieben oder Schlund verstopfen)

  • Infektionsrisiko:

  1. Parasiten (Bandwürmer, Trichinen, Protozoen)

  2. Viren (Aujeszky-Herpes-Virus durch rohes Schweinefleisch)

  3. Bakterien (Salmonellen v.a. durch rohes Geflügelfleisch ACHTUNG: Menschenpathogen! Clostridien durch Verfütterung von Lunge u. sehnigen Fleischanteilen; Shigellen, Yersinien, Listerien, Campylobacter, E. Coli)

  4. Keine frische Lagerung, auch Einfrieren tötet Pathogene nicht sicher ab.

 

Salmonellen unterm Mikroskop


BARFen ja oder nein?

Es ist in jedem Fall sinnvoll vor einer Umstellung auf BARFen eine Blutuntersuchung vornehmen zu lassen, um Abweichungen von Serumwerten festzustellen, die im "besten Falle" auf eine Vorerkrankung oder bestehende Stoffwechselimbalanzen hinweisen können, da die Blutparameter vom Gesamtorganismus lange auszugleichen versucht werden. Dies sollte vorab am besten auch klinisch geklärt werden, da es Konsequenzen für die Zusammenstellung der Fütterungsration hat.

Hat die Katze zum Beispiel eine Hyperthyreose, kann diese durch Fütterung von Schlundmaterial, das Schilddrüsenhormone enthält noch verstärkt werden.

Neigt der junge Hund zum Beispiel zu Knochenentwicklungsstörungen (z.B. HD/OCD) sind das Calcium/Phosphor-Verhältnis und deren absolute Zufuhrmengen und -form (natürliches, unlösliches Knochen-Hydroxylapatit versus lösliche mineralische Mineralverbindungen) gesundheitsentscheidend.

Ungünstigerweise ist das ernährungsphysiologisch günstig wirkende Ca/P des Knochens (=Hydroxylapatit) beim Verbraucher wissenschaftlich unnachvollziehbarerweise in Verruf geraten.

 

Infektionsrisiko

Das Risiko einer Infektion beim Barfen entsteht erstens für den so gefütterten Hund und zweitens für die zubereitende Person durch infiziertes Material oder Kontakt zum geBARFten Vierbeiner.

Bei den möglichen bakteriellen Infektionen sind v. a. die Salmonellen von Bedeutung. Hunde nehmen diese auf ohne zu erkranken, scheiden die Salmonellen aber aus und stellen somit ein nicht zu unterschätzendes Infektionsrisiko für den Menschen dar. In einer Studie von JOFFE ( 2002, JAnimalSc.) waren 80 % der Rohfleischrationen und 30 % der damit gefütterten Hund Salmonellen positiv. Diese Erreger sind relativ widerstandsfähig, vermehren sich bereits bei 10°C bis zu 50 °C und benötigen eine Temperatur von 70°C über 10 Minuten um abgetötet zu werden. Die Belastung mit Salmonellen ist v. a. bei Geflügelfleisch sehr hoch. Hieraus resultiert, dass Therapiehunde und Hunde, die in einem Haushalt mit immunsupprimierten Personen (Kleinkinder, Schwangere) leben nicht geBARFt werden sollten. Hunde sind nämlich häufig symptomfrei, aber Ausscheider von Salmonellen und können diese daher auf den Menschen übertragen.

Die Gefahr der viralen Infektion besteht bei der Verfütterung von rohem oder ungenügend erhitztem Schweinefleisch, das das Aujeszkyvirus enthalten kann. Der Verzehr führt innerhalb kurzer Zeit zum Tod des Hundes.

Eine der bekanntesten parasitären Infektion der Katze mit Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit ist die Toxoplasmose. Diese Protozoen haben die Katze als Endwirt, benötigen aber Zwischenwirte in ihrem Entwicklungszyklus. Als Zwischenwirte kommen der Mensch und verschiedene Wirbeltiere wie Mäuse, Schweine, Wiederkäuer, Pferde, Vögel, u. a. in Frage. Die Katze infiziert sich entweder durch Aufnahme von Oozysten oder von Gewebszysten (hohe Nachweisrate von Toxoplasmen v. a. in Schaf- und Ziegenfleisch) und die Infektion verläuft in der Regel klinisch inapparent. Klinische Symptome treten nur bei immunsupprimierten Tieren und Jungtieren auf. Der Mensch kann sich ebenfalls durch die Aufnahme von Gewebszysten in rohem Fleisch oder durch Oozysten im Katzenkot infizieren. Die Infektion verläuft meist unspezifisch mild mit grippalen Symptomen führt aber bei Erstkontakt in der Schwangerschaft zu Aborten oder Infektionen des Fetus mit Missbildungen.

Eine weitere Protozoenart mit der sich Hunde durch die Aufnahme von rohem Fleisch anstecken können ist Neosporum caninum. Die Infektion erfolgt hauptsächlich durch die Aufnahme von Gewebezysten in Nachgeburten von Rindern, aber auch durch die Aufnahme von infizierten Nagetieren (Kaninchen). Sie verläuft häufig klinisch inapparent; nur Junghunde erkranken an progressiver aszendierender Paralyse und Parese der Hinterhand. Problematisch ist die Ausscheidung der Oozysten mit dem Kot der infizierten Hunde auf Weideflächen, da die Aufnahme der Oozysten Rinder infiziert und bei diesen zu Fruchtbarkeitsstörungen und Aborten führt.

 Katzen und Hunde können sich durch die Aufnahme infektiöser Zwischenstadien im rohen Fleisch auch mit Bandwürmern infizieren. Die Zwischenstadien werden nur bei Tiefgefrieren unter -18 °C über drei Tage oder durch Kochen abgetötet.

 

Verletzungsgefahr

Die Verfütterung von Knochen kann zu Verletzungen (Zahnfrakturen), Verstopfung durch Knochenkot oder auch Verletzungen des Darmes führen.

Vorsicht ist bei der Verfütterung von Trachea geboten, da sich die Trachealringe über den Zungengrund schieben können. Die Trachealringe sollten daher vor der Verfütterung immer weitgehend zerschnitten werden.

 

Gefahr der Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen, Spurenelmenten, Mineralstoffen, Vitaminen

Die Gefahr einer Fehlversorgung mit Nährstoffen ist ebenfalls ein sehr wichtiger Aspekt beim BARFen.

Hier einige Beispiele:

Besonders wichtig ist die Mineralstoffversorgung und bei Welpen im Wachstum vor allem das Ca/P Verhältnis und deren Mengen. Es sollte idealerweise im Durchschnitt bei 1,5 : 1 liegen. Calcium ist wichtig für die Stabilität der Knochen, die Blutgerinnung und Muskelkontraktion. Ein Mangel an Calcium führt zur Calciumfreisetzung aus den Knochen und somit zu Osteoporose bzw. bei Tieren im Wachstum zur Osteodystrophie infolge eines dauerhaften Parathormon-Überschusses. Daneben kann massiver Calcium-Mangel auch zu Krämpfen und Krampfanfällen führen. Zu viel Calcium fördert ebenfalls Knochenentwicklungsstörungen (HAZEWINKEL, HA: Tijdschr Diergeneeskd. 1986 Dec 1;111(23):1197-204 und z.B. DÄMMRICH, K. 1989, ZENTEK, J. 2006 pers. Mitteilungen).

Natürliches Phosphat aus Hydroxylapatit ist ebenfalls wichtig für die Stabilität von Knochen und Zähnen, außerdem bei der Energiegewinnung, dem Aufbau der Zellwände, als Bestandteil des Zellkerns und als Puffersubstanz im Blut. Die übermäßige Aufnahme von Phosphor, z.B. durch große Mengen phosphorreichen roten Fleisches/Leber oder gar mineralischem Phosphat als Binder/Muskellöser oder Akzeptanzstoff bewirkt Symptome eines Calcium-Mangels, da die Aufnahme von Calcium im Darm gestört wird. Da Phosphor über die Nieren ausgeschieden wird, kann die notwendig verstärkte Phosphorausscheidung zur Bildung von Harnsteinen oder zur chronischen Niereninsuffizienz (CNI) der Katze beitragen. Zuviel und wassserlösliches Calcium in der Nahrung stört ebenfalls die Aufnahme anderer Nährstoffe, z.B. Zink, Magnesium sowie Eisen und kann Mangelsymptome hervorrufen.

Fehlernährung mit dem Spurenelement Kupfer führt bei Mangel zu hypochromer Anämie und verursacht Pigmentmangel des Felles. Eine Unterversorgung mit Zink kann Dermatitis induzieren und schränkt das Immunsystem ein, da Zink hier als wichtiger Modulator fehlt.

Bei Überversorgung kommt es zu hämolytischer Anämie.

Auch bei der Vitaminversorgung ist Vorsicht geboten.

Vitamin A liegt in tierischer Nahrung als Retinylpalmitat vor und in pflanzlicher Nahrung als die Vitamin A-Vorstufen Carotionoide. Katzen können Carotinoide nicht in Vitamin A umwandeln und können daher nicht vegan ernährt werden. Reich an Vitamin A ist zum Beispiel Leber.

Bei übermäßiger Gabe von Leber bei der Katze führt dies zu einer Überversorgung mit Vitamin A und dadurch zu massiven Knochenstoffwechselstörungen. Eine Unterversorgung mit Vitamin A erhöht das Risiko für Blasensteine, da die Calciumausscheidung erhöht wird, kann zum Nachlassen des Sehvermögens, Hauttrockenheit und Haarverlust führen.

Eine Unterversorgung mit Vitamin D führt zur Mobilisierung von Calcium aus den Knochen und zur Freisetzung von Phosphat aus dem Skelett und somit zu Rachitis und Osteoporose.

Hypervitaminose D führt zu einer Entmineralisierung der Knochen, Verkalkungen der Weichgewebe, insbesondere der Nieren, am Endokard und den Gefäßwänden.

 

Zusammenfassend sollte man aus tierärztlicher Sicht bedenken:

• Bei kranken Tieren ist BARFen nicht immer geeignet, daher empfiehlt es sich vorab eine Blut- und klinische Untersuchung vornehmen zu lassen, um etwaige pathologische Abweichungen festzustellen.

• BARF sollte nur nach detaillierter fachkompetenter Rationsberechnung gegeben werden, um etwaige Unter- oder Überversorgung mit Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu vermeiden.

• BARFen wurde der Wolfnahrung abgeschaut, aber wir haben keine Wölfe mehr bei uns. In der Evolution des Hundes hat er sich als Abfallverwerter an die menschliche, stärkereichere Nahrung angepasst und der Hund hat seit ca. 15000 Jahren 10 Gene mehr als der Wolf für die  Stärkeverdauung. Außerdem muss man bedenken, dass viele Beutetiere des Wolfes Nagetiere (=Granivore) sind, die bevorzugt von Grassamen leben. Daher kann es bei der Umstellung des Hundes auf BARF zu einer Unterversorgung mit Kohlenhydraten kommen.

• Hygiene ist wichtig beim Umgang mit dem Rohmaterial, um Infektionen vorzubeugen.



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