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IBDerma-Hyposens Darmprobleme
Probleme mit dem Darm
Therapieschema IBD -Veröffentlichung VETimpulse [471 KB]
Erläuterung der Dickdarmprobleme
Erläuterung der Dünndarmprobleme
NEU! Testen Sie Ihren Hund selbst auf IBD! :-)
Diagnostische Hinweise
Langjährige Feldforschungen in tierärztlichen Praxen und Kliniken führten zu der heutigen Zusammensetzung unseres IBDerma-Hyposens.
Die Anwendung bei einer Vielzahl medizinisch letztlich unerklärlicher Fälle von chronischen Darmerkrankungen des Hundes, wie der IBD (Inflammatory Bowel Disease), die in den letzten Jahren nachweislich explosionsartig zunahmen, lieferte sehr ermutigenden Ergebnisse des Einsatzes von IBDerma-Hyposens. Eine exemplarisch gute Darstellung eines solchen "hoffnungslosen", systematisch aufgearbeiteten Falles können Sie auf der Internetseite www.lucky.hbweb.de sehen. In vielen Fällen konnten bei bis dato völlig unbefriedigend therapierbaren chronischen Durchfällen dank IBDerma-Hyposens dauerhafte Symptomfreiheit bei sehr gutem Allgemeinbefinden erzielt werden. Dabei konnte die normalerweise ja teure und von Nebenwirkungen begleitete Medikation (z.B. Kortikosteroide, Antibiotika wie z.B. Sulfasalazine, CyclosporinA, Azathioprin, etc.) deutlich reduziert werden. Viele Patienten kommen bei strengem Regime mit IBDerma-Hyposens und speziellen Leckerlis ganz ohne Medikamente aus.
Kennen Sie folgende Symptomatik des Hundes?:
"Immer wieder mal: Darmgrubbeln/Stuhldrang/blutiger Stuhl/schleimiger Durchfall?"
Die typische Symptomatik der IBD (Inflammatory Bowel Disease) tritt individuell üblicherweise nicht im Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf. Sie kommt bei jedem Hund, überwiegend aber bei hell-felligen Hunden (z.B. Golden Retriever, West Highland Terrier, Jack Russel Terrier, Boxer, beige Mischlinge) und zum Teil bereits in der Jugend immer wieder vor. Eine symptomatische Behandlung schafft nur vorübergehend Besserung. Die Zyklen der "Darmkrisen" nehmen mittelfristig an Intensität und Häufigkeit zu.
Mikroorganismen-Fehlbewuchs, Dysregulation des Immunsystems oder Nahrungsallergene provozierten ganz offensichtlich diese Art der chronisch-wiederkehrenden Darmentzündungen.
Interessante externe Links zu diesem Thema:
http://www.wsava.org/GIStandards1.htmIm Folgenden wird - nur in einigen wesentlichen Auszügen - der Dickdarm- oder Dünndarmschwerpunkt der Symptomatik aufgeführt, deren exakte Differentialdiagnose (genaue Symptomzuordnung) durch Ihre/n Tierarzt/-ärztin gestellt wird:
Dickdarmschwerpunkt
- Allgemeinbefinden ungestört, in der Regel kein Fieber
- öfters mal kleine "kompartimentierte" Kotballen (wie "Nürnberger Würstchen")
- allgemein steigernde Unruhe, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder Schreckhaftigkeit (Psycho-somatische Komponente)
- auffallend laute Darmgeräusche,
- häufiger Kotabsatz ( >3 mal täglich, bis zu 10 mal)
- teilweise explosionsartige Kotentladung ohne große Absatzmenge
- überwiegend kleine Kotmengen,
- überwiegend schleimig, teilweise auch (hell-)blutig strähnig beaufschlagter Kot
- immer wiederkehrendes Geschehen, sich teilweise über die Zeit (Jahre!) langsam steigernd
- klassische Durchfallbehandlung –wenn überhaupt – kaum erfolgreich
- auffallende, kurzzeitige positive Reaktion auf parenterale Kortisonapplikation
Endoskopie eines IBD-Dickdarms
rechts: gelbe Schleimhautabschilferungen = Schleim
unten: blutiger Schleimsee, oben: aufgereiht erscheinende entzündete Lymphfollikel (Peyersche Plaques)
Blutiger Schleim im Kot (links)
IBD-Symptom: Blutiger Schleim im Kot (links),
normaler Kot (rechts)
Dünndarmschwerpunkt
- Eher Erbrechensneigung schleimigen Magenguts bei teilweise massivem Darmgeräusch
Standardtherapie
Es sind dringend weitere Studien über die Pathogenese dieser deutlich zunehmenden Erkrankung des Hundes nötig, um neue Therapiemöglichkeiten zu erforschen.
Zur Zeit können wir folgendes pragmatisch-diagnostische und therapeutische Vorgehen empfehlen:
Rektale Untersuchung, ggf. endoskopischer Ausschluss von Tumoren wie z.B. Polypen. Immer auch Ausschluss von Giardien (ELISA-Kotuntersuchung) und sonstigen Parasitosen.
Einmalige initiale parenterale Kurzzeit-Kortikosteroidapplikation (z.B. Dexamethason). Gleichzeitiger Beginn einer Sulfasalazin-Therapie für mindestens 6 Wochen zur Regulation der pathorelevanten lymphozytären Darmzellreihen (MALT = mucosa-associated lymphoid tissue).
IBDerma-Hyposens als Alleinfutter mit frischem Wasser unter freier Zugabe von frischem Gemüse aller Art sowie unüblichen Proteinquellen wie z.B. Ziegen,- Schaf- oder Pferdefleisch oder auch grünem Rinderpansen. Für die Kohlenhydrat-Abteilung im Futter eignen sich z.B. Hirse und aufgeschlossenes Maniokmehl (siehe z.B. unser LupIoka) als Zugabe zum Selberkochen.
Zwingend keine Zugabe von anderen Kohlenhydratquellen (kein Getreide, keine Kleie, Nudeln, Kartoffeln, Leckerlis, Nassfutter mit Brät, keine Wurst (Wurstwaren enthalten oft verdeckte Getreideanteile im Brät)). Gegebenenfalls und aus unserer Erfahrung heraus nur ausnahmsweise lebenslange Sulfasalazin-/Kortisongabe parallel zur IBDerma-Hyposens Ernährung.
Ausdrücklicher Hinweis auf die gute Therapierbarkeit dieser zumeist auf Dauer unheilbaren Krankheit bei Einhaltung der o.a. Nahrungsanweisungen in dauerhafter Zusammenarbeit und Beratung durch Ihre/n Tierarzt/-ärztin.
Testen Sie Ihren Hund auf IBD!
Fragebogen zur IBD [48 KB]
- Besteht bei Ihrem Hund ein Verdacht auf IDB (Inflammatory Bowel Disease)? Testen Sie selbst!
Bei Zutreffen von mindestens 5 der in dem Fragebogen aufgeführten pathognostischen Einzelsymptome erscheint bereits anamnestisch eine IBD als sehr wahrscheinlich.
Ein erhöhter Gehalt (>5 µg/ml Serum) des Hundespezies-validierten hochsensitiven,
aber unspezifischen Chronisch Reaktiven Proteins (CRP) X beweist zusammen mit der
typischen Anamnese praktisch die IBD.
Sollten Sie mehrere der in dem Fragebogen angegebenen Symptome bei Ihrem Hund feststellen, empfehlen wir Ihnen, Ihren Tierarzt zu konsultieren und eine Futterumstellung auf unser speziell für IBD-Patienten entwickeltes IBDerma-Hyposens zu probieren. Aus gegebenem Anlass bitten wir, Ihren Tierarzt ggf. auf die Notwendigkeit einer Blutentnahme zur Messung des im Falle einer tatsächlichen IBD erhöhten C-Reaktives Protein (z.B. bei der Fa. BioCheck, D-Leipzig) hinzuweisen.
Wir erzielen mit dem Therapieschema [471 KB]
nachweislich große Erfolge. :-)
Fragebogen zur Therapiekontrolle IBD [48 KB]
- Therapiekontrolle IBD- Hund nach der Futterumstellung auf :lupovet IBDerma-Hyposens

